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Ich ziehe um, das Blog hat Sendepause

22 Feb

Endspurt. Wohnen zwischen, auf und um Kisten herum. Ab Mittwoch werde ich voraussichtlich kein oder höchstens mal stundenweise Netz haben. Der Telekom-oje oje-Anschluss in der neuen Wohnung ist seit mehr als sechs Wochen beantragt, aber noch nicht geschaltet, weil irgendeine Übernahmebescheinigung eines anderen Anbieters anscheinend nicht kommt. Ich muss mich aber sowieso noch um Einiges kümmern, verabschiede mich also erst mal höflich und harre der Dinge, die da kommen. Denkt bitte ab und zu freundlich an mich, das hilft!

 
5 Kommentare

Verfasst von - 22. Februar 2014 in Leben, Mensch bleiben, Telekommunikation, Unterwegs

 

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5 Antworten zu “Ich ziehe um, das Blog hat Sendepause

  1. theomix

    22. Februar 2014 at 11:15

    Gute Wünsche massenweise! Umziehen ist wie das Leben selbst: Nix für schwache Nerven. Wir lesen uns, dann eben demnächst! Bis dahin: siehe erster Satz…

     
  2. pantoufle

    22. Februar 2014 at 11:40

    Die Katze nicht vergessen! Und die Primeln. Nicht, daß es für wenig Geld woanders keine neuen Primeln gäbe, aber nicht die von der Erbtante mit wöchentlichen Wachstumsberichten. Deswegen nur Originalprimel.
    Und das ganze Papier! Wer braucht das eigentlich? Zieht das mit um? Genau wie das bestickte Kissen, das beim Packen auftauchte und nun auf einem der Kartons liegt. Kommt mit wegen Erinnerung. »Woher habe ich das eigentlich? Ahh – ich weiß: Von einer Erinnerung!« Der Teppich ist schon gerollt, der aus dem Wohnzimmer. Seitdem legt Vera sich jeden Tag 2mal auf die Schn…, weil sie darüber stolpert; der Möbelwagen kommt in 10 Tagen aber der Teppich ist versandfertig. Zur Erinnerung.
    Die Mietzekatze schleicht derweil misstrauisch um das Chaos. Zwar ist die Tragebox fürs Tier schamhaft mit einem Handtuch verhüllt, aber Kater ist ja nicht blöd. »Der ganze Haushalt ist in höchstem Grade unkatzig und die Vera glaubt, ich merke das nicht«. »Wenn ich die Tragebox verstecke, riecht Kater den Braten nicht!« Man hält sich gegenseitig für blöd und ist es auch ein wenig. Umziehen muß man jetzt sowieso, jetzt, wo der halbe Haushalt schon verpackt ist. Natürlich nur das, was man dringend jeden Tag braucht. Wie das Besteck und Klopapier und die EC-Karte.

    Die Tonnen von Büchern sinds noch nicht: Dafür aber das Regal. Und natürlich der Kleiderschrank, auf dessen Brettern nun die Wäsche liegt. Wenigstens da kommt man noch ran. Wie an die Schuhe. Die stehen zwar noch in den Fächern, aber darauf thront der Fernseher. Direkt neben der Kaffeemaschine, die das Blatt durchnäßt, auf dem man sich skiziert hatte, wie der Schrank montiert war. Eigentlich ganz praktisch: So kann man beim Ankleiden Maybritt Illner sehen. Oder Ulrich Deppendorf. Wenn der wüßte, daß er alle Nase lang mit Schuhen beworfen wird!

    Der Ballast einer Existenz: Lieber drei mal abbrennen als einmal umziehen. Brennen hat ja den Vorteil, daß man endlich eine Kontrolle darüber bekommen würde, was man tatsächlich braucht. Wo sind eigentlich die Handtücher? Das muß der Karton mit der Aufschrift »Vorsicht Zerbrechlich!« gewesen sein. Drei Netzteile von irgendwelchen Geräten, die schon lange im Siliziumhimmel sind, genau wie die Fernbedienungen von Aldi. »Funktioniert mit jedem Gerät!« Nur nicht mit dem, für das man es angeschafft hat, weil die Batterien darin leer waren. Zum Wegschmeißen zu schade – hat immerhin 2,34€ gekostet, kommt mit. Wie die alten Batterien auch. Wer weiß, wozu man es noch brauchen kann? Zum Beispiel dafür, den Ibiza-Urlaub der Umzugsfirma zu finanzieren. Unter dem Schrott findet sich dann auch ein Handtuch. Ein einziges!

    Eigentlich sollte man Umzüge nach dem Motto veranstalten: Denk Dir einfach, man zieht auf ein kleines Segelboot. Für immer! Wer braucht eigentlich die eigenen Schulhefte von Klasse 2 – 12? Müllcontainer sind billiger als man denkt. Die Frachtraten für die Transportfirma kennt man ja bereits. Warum nicht die vom örtlichen Containerfritzen? Wegschmeißen als Befreiungsakt. Finde Dich selbst unter den Bergen von Unrat, die normalerweise unter den Bodenbrettern der Schränke lagern. Oder ganz oben auf ihnen. Mein Gott: Die Besenkammer ist noch gar nicht… zwei Quadratmeter Schatzhöhle, die verpackt eine Stellfläche von sieben derselben beanspruchen.
    Aber mit muß es!

    Die Katze hat einen Karton entdeckt, aus dem etwas Essbares rieselt. Umzugskartons neigen kurz nach ihrer Befüllung zur Auflösung, im Gegensatz zu denen im Treppenhaus, die immer schon volle Kartons waren. Was darin ist? Keine Ahnung! Die waren immer schon voll und müssen deshalb auch mit. Erstens weil man nicht weiß, ob man es noch einmal braucht und zum anderen wegen der Spannung über die Schätze, die sich darin verbergen. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, wandern die in der neuen Wohnung auch ungeöffnet dahin, wo sie bis zum nächsten Mal…

    Aber daran wollen wir besser nicht denken!

    Vera: Ich glaub an Dich! Du schaffst das! Überleg nur einmal, wie schön das ist, wenn Du einsam und verlassen mit einem Glas kalter Würstchen und Kartoffelsalat von Aldi in der neuen Wohnung sitzt und heulst, weil Du die Gabel für den Salat nicht findest.

    Die Bestecke findest Du unter den Socken! Nicht vergessen! Genau so wenig wie meine Telephonnummer: Du kannst mich zu jeder Tag – und Nachtzeit anrufen!

    Alles Gute!

     
  3. Dietmar Franzenburg

    22. Februar 2014 at 12:23

    Öhm, woher weiß pantoufle, wie das mit MEINEM Umzug war? War doch gar nicht dabei, oder etwa doch?!

    Das mit dem Abbrennen ist allerdings nicht jedermans Geschmack. Hatte ich nämlich schon. Ist einfach nur Scheiße. Und gefährlich. Naja, die Feuerwehr muß ja auch was zu tun haben. Mich herausholen und so. Also das mit dem Feuer ist nix für Vera. Für keinen.

    Mein Mitgefühl gilt weniger Vera – die hat das ganze Geschehen schließlich angeleiert – sondern dem Katz. Aber da hat pantoufle ja auch schon genug darüber geschrieben…

    Viel Glück (), viel Vergnügen (), wenig Streß (), viel Spaß (), wenig Sucherei (), wenig Katzengejammere (), … (Zutreffendes bitte ankreuzen) wünsche ich Dir, liebe Vera.

    Umzüge sind immer auch ein Anfang. Ach ja, ein guter Rat zum Schluß: Miste JETZT aus, nicht erst in der neuen Wohnung. Wird nämlich dann nichts mehr. (Da kommen nämlich die von pantoufle genannten Kisten mit „Was weiß ich was da drinnen ist. Muß aber wichtig sein sonnst hätte ich da nichts reingepackt“ her.

    Bis die Tage

     
  4. Hydra Urps

    23. Februar 2014 at 19:55

     
  5. Andreas Moser

    25. Februar 2014 at 19:20

    Tipp von jemandem, der alle 6 Monate umzieht: wegwerfen, wegwerfen, wegwerfen. Oder verschenken.
    Alles Gute!

     
 
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