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Ausschreibung „Medienpreis Politik“ des Bundestags

14 Jul
Plakat Medienpreis Politik des Deutschen Bundestags

Grafik: © Deutscher Bundestag

Ein Preis wird verliehen, und vielleicht sollten wir das unwürdige Blogger-Bundestags-Akkreditierungs-Theater Anfang des Jahres zum Anlass nehmen, dem Fachbereich WD 1 Geschichte, Zeitgeschichte und Politik (Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin) ein paar Netzpolitik-Beiträge vorzuschlagen, die für die Auszeichnung in Frage kommen. Genügend gibt es ja. Aber auch andere Blogger leisten politische Aufklärung. Sie informieren (junge) Menschen, die nicht unbedingt Zeitung lesen oder die tagesschau sehen. Lest das Netz leer und guckt, ob ihr nicht einen geeigneten Beitrag vorschlagen wollt.

Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages ausgeschrieben

Seit 1993 vergibt der Deutsche Bundestag einen Medienpreis Politik. Dieser würdigt hervorragende publizistische Arbeiten – sei es in Tages- oder Wochenzeitungen, in regionalen oder überregionalen Medien, in Printmedien, Online-Medien oder in Rundfunk und Fernsehen –, die zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen und zur Beschäftigung mit den Fragen des Parlamentarismus anregen. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und wird vom Präsidenten des Deutschen Bundestages verliehen.

  • Der eingereichte Beitrag muss nach dem 15. Oktober 2013 erschienen sein und bis zum 1. Oktober 2014 vorliegen.
  • Es werden sowohl Eigenbewerbungen als auch Benennungen durch Dritte berücksichtigt.
  • Dem Bewerbungsschreiben sind zehn Exemplare der zur Auszeichnung vorgeschlagenen Arbeit bzw. Arbeiten und ein Lebenslauf des Autors bzw. Lebensläufe der Autoren beizufügen. [Das sollte niemanden abschrecken. Es dauert halt noch in diesem #neuland … /vera]

Die Auswahl der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt durch eine unabhängige Fachjury aus sieben renommierten Journalistinnen und Journalisten.

 

 
2 Kommentare

Verfasst von - 14. Juli 2014 in Politik

 

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2 Antworten zu “Ausschreibung „Medienpreis Politik“ des Bundestags

  1. AlterKnacker

    14. Juli 2014 at 18:44

    Da halte ich es am liebsten wie Groucho Marx: Der Club, der mich als Mitglied aufnimmt, dem möchte ich nicht angehören …

     
  2. Anonymous

    19. Juli 2014 at 09:02

    »…sieben renommierten Journalistinnen und Journalisten.« Die Frage, wen man da nimmt, ist eigentlich noch interessanter als die zur Wahl stehenden Artikel.
    »… die zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen und zur Beschäftigung mit den Fragen des Parlamentarismus anregen.« Warum fällt mir dabei Greenwald ein? Texte prämieren, die man nicht lesen will?

     
 
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