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Splitter, 12.01.2015

12 Jan

Abgeordnetenwatch verklagt den Bundestag,
weil der partout nicht offenlegen will, welche Lobbyisten dort so ein- und ausgehen. Sehr schön.
 
Pegida will die Gemeinnützigkeit
Ihr erinnert euch vielleicht, dass die Attac und sozialen Verbänden und Einrichtungen wie Nazi-Aussteigerprogrammen aberkannt wurde.
 
Lupenreine Vertreter der Meinungs- und Pressefreiheit
Falls ihr es noch nicht gesehen habt: Eine schöne Übersicht der wahren Demokraten, die gestern in Paris mitmarschiert sind. Das rührende Foto von Merkel und Hollande habt ihr ja bestimmt schon ergriffen bewundert.
 
Kwalitätsschurrnalissmus
im Zusammenhang mit #CharlieHebdo bemängeln zu Recht Wolfgang Michal und Niggi.

Über die VDS als „Gift für die Pressefreiheit“ beschwert sich, ebenfalls zu Recht, Heribert Prantl, und Netzpolitik fragt: „239 Anti-Terror-Maßnahmen nach 9/11 sind nicht genug?“
 
Wer konnte DAS ahnen?!
Seit letztem Samstag erscheint Der SPIEGEL samstags und liegt dann auch im Briefkasten. Jedenfalls in Deutschland, im Normalfall. Armin Wolf wohnt dummerweise in Wien.

Anscheinend hat der SPIEGEL eine klitzekleine, aber wichtige Tatsache unterschätzt (dass sie es übersehen haben, würde ich natürlich niemals unterstellen):

 
Chronisch kranke Kinder – woran liegt es?
Das fragt Arte in einem umfangreichen Dossier, das ich euch warm ans Herz legen möchte. In der Nachbarschaft gibt es eine Familie, die ihrem 10-Jährigen seit Jahren gegen alles Mögliche Pillen und mit besonderer Vorliebe Psychopharmaka verschreiben lässt. Das mitzukriegen, hat mich für das Thema sensibilisiert.
 
Arme, notleidende Tagesschau
500.000 Follower hat sie jetzt auf Twitter und möchte es deshalb mal so richtig krachen lassen: Drei Twitterati sollen eingeladen werden, doch, leider, leider: „Die Anreise nach Hamburg und Unterkunft müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst tragen.“

Dazu gibt es auch ein Storify, in dem u. a. @tagesschau fragt, warum ich das moniere.
 
Noch ’ne Schote von @DasErste · Update

Dass das — schlechte — Gewohnheit ist, heißt nicht, dass wir es nicht immer wieder anmeckern sollten.
Update: Die Schote hab ich mir geleistet, indem ich auf der falschen Sendungsseite nachgeguckt hab. Entschuldigung, ARD.
 
„Wie sich unser Kommunikationsverhalten über die vergangenen 150 Jahre verändert hat“,
erzählt der Deutschlandfunk in einem ca. 50-minütigen Audio.
 
Für die Hamburger gibt es heute Abend eine Demo:

 

 
2 Kommentare

Verfasst von - 12. Januar 2015 in Medien, Splitter

 

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2 Antworten zu “Splitter, 12.01.2015

  1. pantoufle

    12. Januar 2015 at 23:26

    »Wie sich unser Kommunikationsverhalten über die vergangenen 150 Jahre verändert hat« erzählt das überaus hörenswerte Feature des Deutschlandfunks leider überhaupt nicht. Zwar werden Sitten und Unsitten der Zeitgenossen beim Liken und Status auf Single setzen sehr schön beschrieben, aber eine Gegenüberstellung, geschweige denn Geschichte persönlicher Kommunikation im Zeitenwandel findet leider nicht im Ansatz statt.

    Das wäre vielleicht auch etwas zuviel verlangt – 50 Minuten sind dafür eher knapp – aber dann hätte man einen anderen Titel wählen sollen. »Ich twittere! Du auch?« oder irgend etwas in der Richtung.

     
  2. opalkatze

    13. Januar 2015 at 12:43

    @Pantoufle
    Ja, stimmt. Aber trotzdem interessant. Mecker doch mal in den Kommentaren beim DLF.

     
 
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