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Schlagwort-Archive: armut

„Reiche willkommen, Arme müssen draußen bleiben“

So lautet die Überschrift eines SpOn-Artikels über die Einreisepolitik europäischer Staaten. Zunächst hört sich das recht logisch an: Schließlich bringt es einer Stadt, einem Staat, dem Gemeinwohl mehr, wenn reiche Menschen dort wohnen, als Arme, deren Aufenthalt mit Steuergeldern subventioniert werden muss. Doch das ist ein Trugschluss. Read the rest of this entry »

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Verfasst von - 7. Oktober 2013 in Europa, Politik, Welt

 

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EU27: Armutsgefährdung und soziale Ausgrenzung

Im Jahr 2011 waren 24% der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht
Dies entspricht ungefähr 120 Millionen Personen

Eurostat-Pressemitteilung vom 3.12.2012

 
Armut_2011
 

 
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Verfasst von - 4. Dezember 2012 in Europa, Politik

 

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Alle bekloppt?

Es scheint, als sei der sprichwörtliche Hund in der Pfanne verrückt geworden. Das Video „Innocence of Muslims“ ist nicht im Geringsten erwähnenswert, aber willkommen als Begründung für Randale gegen die USA, oder überhaupt gegen ‚den Westen‘. Die Medien finden das Klasse, so schöne Bilder, auch wenn man ein bisschen nachhelfen muss. Unsere flippen natürlich begeistert aus und prophezeien gleich Straßenschlachten; allen voran mein Lieblingsmann Hans-Peter Friedrich, dessen Lieblingswort verbieten ist. Sieht ein Vertreter eines Muslimverbands ähnlich, der will direkt Google und YouTube abschalten. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 19. September 2012 in Medien, Politik, Welt

 

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In Bellevue ist gut geheizt

Dieser Tage hatte ich eine Unterhaltung mit der für mein Dorf zuständigen Sozialarbeiterin. Frau Z. erzählte, es gebe bei knapp 700 Einwohnern mindestens acht Familien, die kaum oder gar nicht heizen können. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 13. Januar 2012 in Kaffeesatz, Politik

 

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Zur Erinnerung: Milleniumsziele

Diese kleine Gedankenstütze erscheint mir angebracht. Man könnte sie auch überschreiben mit „Wahn und Wirklichkeit“ , dessen Verfasser ebenfalls zu interessanten Auffassungen neigt.

Im September 2000 kamen hoch­rangige Ver­tre­ter von 189 Län­dern, die meisten von ihnen Staats- und Re­gie­rungs­chefs, zu dem bis da­hin größten Gip­fel­treffen der Ver­einten Na­tionen in New York zu­sam­men (Millenniumskonferenz). Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 17. November 2011 in Europa, Politik, Welt

 

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#occupywallst: Berichterstattung Fehlanzeige

Korrigiert mich bitte, wenn ich irre. Heute morgen gegen halb Neun habe ich bei SZ, Spiegel und ZEIT mal nach „New York“ und „Wall Street“ gesucht. Bei der SZ habe ich unter dem 28. und unter dem 30.9. etwas gefunden, an diesen beiden Tagen hatte auch die ZEIT etwas. Immerhin, denn beim ehemaligen Nachrichtenmagazin habe ich – gar nichts gefunden. Aber sicher habe ich nur nicht richtig gesucht. Das allerdings, nachdem heute Nacht auf der Brooklyn Bridge bei einer gezielten Polizeiaktion Hunderte festgenommen wurden, was ARD und ZDF immerhin kurze Einspieler wert war.

Hallo?! Besteht die Welt nur noch aus Euro, Schirmen, Paketen und Fußball?! Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 2. Oktober 2011 in Journalismus, Medien, Politik, Welt

 

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Niedriglohnsektor ufert aus

Ein Gastbeitrag von Roberto J. De Lapuente

***

Schlimmer als befürchtet ergeht es dem untersten Segment des Arbeitsmarktes; das Minijobwunder, das in alle Gazetten ausgelassen als Aufbruch zu einer beinahen Vollbeschäftigung gefeiert wird, von der aber lediglich wenige Beschäftigte leben können, macht auch vor ehemals einträglichen Sparten nicht Halt. Hierzu gibt der ehemalige Finanzminister beunruhigende Einblicke.

Peer Steinbrück

© Frank Kopperschläger

Überbezahlt habe Steinbrück sich nicht gefühlt, als er damals Minister war. Eine Sieben-Tage-Woche habe er gestemmt, bis zu neunzig Stunden die Woche musste er malochen – das ergebe einen Stundensatz von fünfunddreißig oder vierzig Euro. Wenn er da in die Sportbranche schaue oder in die Kunst oder in die Medienanstalten: da würde viel üppiger bezahlt. Lassen wir mal das Heer an Sportlern und Künstlern beiseite, das für Hungerlöhne radelt, läuft, schreibt oder singt – gemessen an jenen Zweigen verdient ein Minister wahrlich bescheidener. Man könnte aber auch anders messen; die Meßskala geht ja nicht ausschließlich nach oben, man könnte auch hinabschielen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 2. November 2010 in Gastbeitrag, Kultur, Politik

 

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