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DNA-Datenbank: Weil sie es können

Nathalie Roller hat hier beschrieben, wie eine ursprünglich zur Verfolgung von Sexualdelikten geschaffene DNA-Datenbank klammheimlich immer weiter ausgebaut wurde. Mittlerweile wächst sie um 1.000 Proben pro Tag.

All diese Daten werden einmal in INDECT einfliessen. Und es ist möglich, immer mehr Daten aus allen Lebensbereichen zu sammeln, weil es den meisten egal ist. Niemand stellt sich vor, was damit passiert, wenn immer mehr Hardliner in Europa das Sagen haben; eine Entwicklung, die im Moment nicht sehr weit her geholt ist. Jede Begründung von Sexualstraftat bis Terrorismusbekämpfung kommt ihnen gelegen. Aus beinahe allem lässt sich Angst erzeugen, wenn man es laut und oft genug wiederholt. Sie machen es einfach. Weil sie es können.

  • Offenen Brief des GeN an Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger unterschreiben. Noch 17 Tage, erst 855 Unterzeichner – hallo?!
  • Aktionsinfo bei Netzpolitik
  • Chaosradio zum Thema vom 25.8.
  • Facebook-Gruppe gegen INDECT
  • Anne Roth Vernetzung der Polizei-DNA-Datenbanken
  • Kampagnen-Website Finger weg von meiner DNA! DNA-Sammelwut stoppen
  • Wikipediaseite über die DNA-Analysedatenbank
  • Das Neueste vom 1.11.11 bei Fefe:

    Ferner wird laut Hamann ein DNA-Sensor in der Ausführung als Micro-TAS-Chip (micro total analysis-System) mit subkutaner Probeentnahme bereits erprobt. Die Speicherung und DNA-Überprüfung könnte im hoheitlichen Teil des nächsten „neuen“ Personalausweises die Massenfahndung und -auswertung von DNA-Daten entscheidend erleichtern, hieß es unter Verweis auf Polizeiwünsche.

 
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Verfasst von - 26. August 2011 in Datenschutz, Europa, Kaffeesatz, Politik

 

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