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Schlagwort-Archive: glaubwürdigkeit

#FSA14 · Akkurater Widerstand: „Oma Krause soll in den Nachrichten proper gekleidete Leute sehen“

Wir wollen, dass Oma Krause in den Nachrichten proper gekleidete Leute sieht. Wir halten die übliche Demonstrations-Folklore für kontraproduktiv.

Michael Bukowski findet, wenn die Nachrichtenbilder von der Freiheit statt Angst 2014 ausnahmsweise einmal keine Menschen zeigten, die in den Augen mancher anderer Menschen bereits als Chaoten gelten, könnte das dem Demo-Ziel womöglich nützen. Also fordert er mit seiner Aktion „Akkurater Widerstand“ die Teilnehmer auf, bitte konservativ gekleidet zur Demo zu kommen: „mit Anzug, Hemd, Bluse, Rock.“ Read the rest of this entry »

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Verfasst von - 11. August 2014 in Datenschutz, Medien, Politik, Web 2.0

 

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#spdbpt: Was wäre, wenn … ?

Eigentlich erstaunlich für die SPD. Fast immer ist es den Rednern aus dem Bundesvorstand spätestens am zweiten Versammlungstag gelungen, unwillige Genossen, wenn schon nicht umzustimmen, aber wenigstens wieder auf Linie zu bringen. Auf das erprobte Parteisoldatentum war immer Verlass. Heute ist der zweite Versammlungstag, und vom Leipziger Parteitag kommen kritische, enttäuschte und wütende Kommentare. Sie sind im Lauf des Tages auch nicht weniger, sondern lauter geworden. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 15. November 2013 in Europa, Politik

 

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Noch mal Wulff

Ja, doch, eigentlich ist alles von allen gesagt, und mehr. Dennoch sei eine Bemerkung erlaubt. Ich las eben diesen Artikel in der WELT. An diese Art Berichte werden wir uns gewöhnen müssen, wenn der starrköpfige Rabattpräsident im Amt bleibt. Es wird nicht mehr um den Anlass seiner Auftritte gehen, sondern nur noch um die akribische Beobachtung dessen, was er wie wo sagt, wie dabei seine Gestik und Mimik zu deuten seien und welchen Eindruck der Auftritt insgesamt hinterlasse. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 20. Januar 2012 in Politik

 

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Topfschlagen

Kommunikation ist ein eigenes Ding. Handlungen kommen nicht immer so an, wie sie gemeint sind, und oft klafft beim Rezipienten zusätzlich eine Lücke zwischen Empfinden und Entscheidung. Zum Beispiel scheint laut Deutschlandtrend Einigkeit über die sonderbare Diskrepanz zwischen Eigenwahrnehmung und Außenwirkung des Bundespräsidenten zu bestehen. Am Mittwoch hielten ihn nur 31 Prozent der Deutschen für ehrlich, trotzdem finden es 56 Prozent in Ordnung, dass er im Amt bleibt. 57 Prozent glauben, die Medien wollen Wulff fertig machen.

63 Prozent finden die Arbeit der Kanzlerin gut, damit hat Frau Merkel während der Wulff-Krise 9 Prozentpunkte zugelegt. Der Präsident und die Medien dagegen haben trotz ihres Aktionismus‘ schlechte Werte. Es gibt einen alten Spruch, wer nichts tue, könne auch keine Fehler machen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 6. Januar 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Wieso ausgerechnet Steve Jobs?

– fragen viele (stellvertretend Heise). Blöde Frage: Weil er an das glaubt, was er macht. No need for iPod, iGod, iSchrott, aber das ist doch zumindest ein richtig guter Zug.

 
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Verfasst von - 26. August 2011 in Marketing, Menschen, Web 2.0

 

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Erinnert sich noch jemand an Glaubwürdigkeit?

Früher hieß das mal „vertrauenswürdig“. Wenn bestimmte Personen oder Medien etwas bekannt gaben, war es zwar womöglich subjektiv gefärbt, aber man wußte, was davon zu halten war. Wenn derzeit etwas über Politik, Banken oder Libyen, über Apps, ein Leistungsschutzrecht oder Google+ verlautbart, ist eher Ungläubigkeit angebracht. Und es wird immer schlimmer.

Hat es damit zu tun, daß die Politik in Wirklichkeit von der Deutschen Bank, Branchenlobbies und Medienkonzernen gemacht wird? Und daß die Politiker nur so tun, als wären sie Volkes Vertreter? Read the rest of this entry »

 
 

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Fatale Zeichen

Eigentlich passend nach der Oscar-Verleihung, denn es geht um eine Parallelwelt. Anders ist das augenblickliche Geschehen in Deutschland nicht zu erklären.

Michael Spreng schrieb dieser Tage im post scriptum zu einem Beitrag:

Ich möchte in den nächsten Jahren von der CDU/CSU kein Wort mehr über Werte hören.

Damit hat er nicht nur den mittlerweile fast 20.000 Unterzeichnern des offenen Briefs aus der Seele gesprochen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 28. Februar 2011 in Kaffeesatz, Kultur, Leben, Medien, Politik, Welt

 

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Herr Minister, Sie Feigling

Was war das denn? Gegen 11:30 gibt es eine Pressekonferenz für das Fußvolk, während ausgewählte Journalisten an anderem Ort dem Minister persönlich lauschen dürfen.

Der Mann, den alle als Medienprofi kennen, benutzt nun die versammelte Journaille auf ungewohnte Weise: Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. In der gegenwärtigen Situation erwarten zu Recht Medien und Bevölkerung eine ausführliche Information. Statt aber der versammelten Bundespressekonferenz Rede und Antwort zu stehen, verliest im Verteidigungsministerium ein äußerst nervöser zu Guttenberg mit zittriger Stimme und schwer atmend eine vorbereitete Erklärung. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 18. Februar 2011 in Kaffeesatz, Medien, Menschen, Politik

 

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Blogger und Werbung: Geht das?

Anfragen, etwas zu besprechen oder für etwas zu werben, bekam ich schon häufiger. Meist sind sie gleich in den Papierkorb geflogen, vor allem, wenn sie mit dem Blog aber auch gar nichts zu tun hatten und/oder nach dem Muster „Wir haben da was ganz tolles Neues, das müssen Sie …“ gestrickt waren. Nö. Muß ich nicht.

Ich finde es problematisch für die Glaubwürdigkeit eines Bloggers, wenn er Produkte bespricht. Ebenso kann es dem Unternehmen schaden, für das doch eigentlich geworben werden soll. Dazu haben Robert Basic (2), Patrick Breitenbach und Bastian Scherbeck ein paar kluge Sachen gesagt. Jedenfalls kam das für mich eher nicht in Frage, ganz ausschliessen wollte ich es aber auch nicht – sofern die Spielregeln stimmen, was zunächst immer heisst: Der Leser soll nachvollziehen können, was da passiert und warum der Blogger sich darauf einlässt. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 21. November 2010 in Geniessen, Marketing

 

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