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Netzpolitik.org rockt: „Bundestag bezieht Internet von Verizon“

Netzpolitik, das sind die, die sich kürzlich noch anhören mussten, sie machten keine parlamentarische Berichterstattung, und sie seien Blogger, aber keine Journalisten. Das haben sie jetzt gründlich ad absurdum geführt. Lest das. Großartig!

Tja, lieber Kwalitätsschurrnalissmus, du musst mal wieder ganz, ganz tapfer sein. Aber darin hast du ja jetzt schon ein bisschen Übung. Oder ist der Beitrag Netzpolitik.org etwa von einem deutschen Verlag untergeschoben worden? Vielleicht von Gabor Steingart persönlich? Man weiß ja nie …

  • Hab das bei Carta noch ein bisschen ausgewalzt
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Kommentare deaktiviert für Netzpolitik.org rockt: „Bundestag bezieht Internet von Verizon“

Verfasst von - 25. Juni 2014 in Blogs, Kaffeesatz, Netzpolitik, Politik, Schön!, Web 2.0

 

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Ein ganz normales Interview

Letzte Nacht habe ich noch einen kleinen Text geschrieben, weil mich der Inhalt eines Interviews geärgert hat. Wie es der Teufel will, schreibe ich nun zum zweiten Mal darüber, jetzt über die Form, weil sie den Inhalt beispielhaft konterkariert.

Qualitätsjournalismus können selbst Menschen nicht mehr hören, die nichts „mit Medien“ machen. Der häufige Gebrauch des Worts, wenn es um das Gegenteil geht, hat die Abnutzung und den schließlichen Aufstieg zur ironischen Plattitüde beschleunigt.
Um eben diesen Qualitätsjournalismus geht es in bewusstem Interview. Da verteidigt jemand ein Ideal, das zwar noch in den Köpfen herumspukt, sich realiter aber längst auf dem Weg zu seiner völligen Ausrottung durch Controller befindet. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 5. August 2012 in Journalismus, Medien, Web 2.0

 

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Wulffs Upgrade: Hotelpreise Bayerischer Hof

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Verfasst von - 15. Januar 2012 in Journalismus, Politik

 

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Mein Dank an Giovanni di Lorenzo

Sagen wir mal so. Die Schmidt-Steinbrück-Nummer, die ZEIT und Spiegel in Allianz abgezogen haben, war ja schon – hoch interessant.
Was di Lorenzo jetzt in Sachen zu Guttenberg veranstaltet, ist nicht nur interessant. Es ist ein schallend lauter Weckruf für alle, die noch an die Trennung von Politik und Journalismus geglaubt haben. Hätte Herr di Lorenzo das auf eigene Rechnung gemacht, wäre es fragwürdig gewesen. So aber hat er den Ruf einer bedeutenden Zeitung beschädigt. Die Belegschaft wird nicht in toto mit diesem ungeheuerlichen Scoop einverstanden sein. Das jedenfalls möchte ich glauben, nachdem schon der Spiegel nur noch ausnahmsweise zitierfähig ist. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 26. November 2011 in Blogs, Journalismus, Medien, Web 2.0

 

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Piraten: Glückwunsch! Aber –

Die berliner Piraten haben einen klasse Wahlkampf gemacht und ihr tolles Ergebnis auch mit vielfältiger Hilfe der etablierten Parteien erreicht. Dazu ganz herzlichen Glückwunsch!

Seit 17:30 sehe ich mir die Wahlberichterstattung auf Phoenix an und bin – vorsichtig ausgedrückt – erstaunt ob des Gestammels und der sachlich falschen Angaben der Kommentatoren über die Piratenpartei. Dass Politiker wie Klaus-Uwe Benneter (SPD) die Wahl der jungen Partei für „Jux und Dollerei“ hält, ist legitim, schließlich müssen die alten Parteien ihre Wählerstimmen künftig auch mit den Piraten teilen. Dass Journalisten aber hörbar und sichtlich herumdrucksen und Unfug verbreiten, obwohl der Einzug der PP ins Rote Rathaus seit Tagen und Wochen absehbar war, ist unter aller Kritik. Es gibt genügend Ansprech- und Interviewpartner, genügend Material im Netz, es war ausreichend Zeit, zu recherchieren. Das ist ein Armutszeugnis. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 18. September 2011 in Journalismus, Medien, Netzpolitik, Politik

 

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Qualitätsjournalismus, Folge 2347

Kommen Sie, sehen Sie, staunen Sie!

Ich frage mich, ob der Redakteur gekündigt wurde oder bloß besoffen war … (Mit Dank an Dietmar :) Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 13. Juni 2011 in Journalismus, Kaffeesatz, Medien

 

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Ein Bäckermeister, Verleger, Autoren und das Leistungsschutzrecht

Seit Mai 2009 fordern deutsche Verleger für ihre Erzeugnisse ein Leistungsschutzrecht per Gesetz. Es soll Suchmaschinen und gewerbliche Nutzer verpflichten, für die verlinkten Textschnipsel Gebühren zu zahlen. Eine widersinnige Forderung, deren tatsächlichen Inhalt überdies noch niemand im Wortlaut gesehen hat.

Fangen wir mit etwas an, das jeder kennt: mit einer Bäckerei. Wenn die Backwaren gut sind, essen die Leute sie gern. Der Bäcker verkauft also viel, kann Gesellen einstellen und Lehrlinge ausbilden. Der eine oder andere von ihnen erfindet vielleicht ein besonders gutes neues Backwerk, das die Bäckerei noch bekannter macht. Weil der Meister schlau ist, behandelt und bezahlt er seine Angestellten gut, und alle sind zufrieden. Die vielen Großbäckereien können ihm nichts anhaben, da seine Leckereien unverwechselbar und keine Massenware sind.

Mit den Zeitungen ist es ebenso. Read the rest of this entry »

 

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Splitter: „die medien“?

Das sollte eigentlich eine Antwort in den Kommentaren werden. Irgendwie wurde es dann wieder ein etwas ausführlicherer Splitter.

Leider müssen Zeitungen und Magazine Geld verdienen (Blogger übrigens auch, aber das ist eine andere Geschichte). Leider führt das häufig zu Quotenjournalismus. Und weil Verlage gerne viel Geld verdienen, entlassen sie scharenweise die, die eigentlich die Verlagsleistung erbringen: ganze Redaktionen, wenn es dem Gewinn nutzt. Der jämmerliche Rest darf dann unter Verweigerung der nötigen Mittel hochwertigen Qualitätsjournalismus fabrizieren, und der Leser wundert sich. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 15. März 2011 in Blogs, Journalismus, Medien, Splitter, Web 2.0

 

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Liebe Online-Presse. (2)

Jetzt zeigt ihr es diesen Internetfuzzis aber mal so richtig! Ganz großes Kino. Nachdem ihr ja leider immer noch auf das Leistungsschutzrecht warten müsst, gebt ihr denen schon mal so einen richtig scharfen Vorgeschmack, wie toll das dann alles wird. Geht ja auch wirklich nicht, daß da so ein paar Hanseln einfach hingehen und Leser auf eure Qualitätsseiten schicken; da könnte ja jeder kommen. Und die Leser sucht ihr euch schließlich immer noch selbst aus!

Heute mal wieder ein Tipp, was ihr unbedingt ebenso strikt vermeiden müsst wie diese Aggregatoren. Ich habe heute morgen das hier gefunden:

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Verfasst von - 16. Februar 2011 in Journalismus, Medien, Wühltisch, Web 2.0

 

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Finde den Fehler.

Finde den Fehler.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,725158-2,00.html

Dank an Lars (@Fischblog) für den Hinweis. Quelle: Spiegel online, Foto: dpa
Netter Nachtrag: Double USB

 
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Verfasst von - 9. Januar 2011 in Basteln, Kaffeesatz, Ohne Worte

 

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Qualitätsjournalismus, diesmal: der ’stern‘

Schon toll, dieses Web 2.0! Mit wenigen Handgriffen lässt sich aus einer übersichtlichen dpa-Meldung eine schicke Klickstrecke machen.

 
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Verfasst von - 3. Januar 2011 in Journalismus, Kaffeesatz, Medien, Web 2.0

 

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Splitter 16.8.2010

Die heilige Ursula
hält in der Tagesschau mal wieder eine Märchenstunde. Erstens wird nicht erwähnt, daß auf der Bildungskarte nur 200 Euro für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen, zweitens negiert sie schlicht die entstehende Benachteiligung, drittens behauptet sie, das System sei mehrfach getestet: falsch. Nur in Stuttgart, und die waren nicht begeistert.

Steffen Seibert
begeisterte an seinem ersten Tag als Sprecher der Bundesregierung die Medien als Thema im Sommerloch. Den Rest wird er wohl als Muttis neuer Liebling und Lieblingsschwiegersohn der Nation für sich einnehmen, jetzt, da Jauch langsam in die Jahre kommt. Wie beruhigend. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 16. August 2010 in Splitter

 

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Ah, Qualitätsjournalismus!

Wikileaks (zur Zeit überlastet) veröffentlicht Zehntausende von Afghanistan-Dokumenten. Um eine breite Öffentlichkeit zu bekommen, tun sie das beim Guardian, bei der New York Times und dem deutschen Spiegel. Der Guardian bringt – wie gewohnt – hervorragend aufbereitete Berichte plus ein Einführungsvideo. Die Times bietet immerhin Überblicke und erste Auswertungen an. Beide bieten den Lesern an, interaktiv an der Aufbereitung der riesigen Datenmengen mitzuwirken.

Und der Spiegel? Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 26. Juli 2010 in Journalismus, Medien, Politik, Welt, Wissen

 

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Liebe Online-Presse.

Ich wollte schon länger mal ein Lob loswerden, daß ihr das alle ganz ganz toll macht. Na ja, fast alle. Für die, die’s noch nicht so ‚raus haben, schreib ich einfach mal ein paar Tipps auf.

  1. Nur Qualitätsinhalte aus der Holzzeitung übernehmen. Extra für Online produzieren kostet nur.
  2. Das kann ein Volo besorgen, die paar Handgriffe macht der nebenbei. Nur keine hochbezahlten Redakteure dafür vergeuden.
  3. Recherche? Wie, Recherche? Für’s Internet?! Gibt doch dpa. Read the rest of this entry »
 
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Verfasst von - 26. April 2010 in Glosse, Journalismus, Medien, Web 2.0

 

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