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Schlagwort-Archive: transparenz

#tag2020: Noch eine Diskussion zur Zukunft der Zeitung?

Einige Journalisten stöhnen, das sei nun schon die zweitausensiebenhundertneunzigste Diskussion über dieses Thema. Mindestens. Im Prinzip: ja, aber es ist endlich eine, die wenigstens versucht, auch „draußen“ anzukommen, außerhalb unserer cozy little Schurrnalissmuswelt. Da, wo die Leser sind. Die haben von den seit Jahren engagiert und mit vielen guten Argumenten geführten Debatten nämlich nichts mitgekriegt. Dabei sind sie es, die auch künftig für Journalismus bezahlen sollen, daher hätte es eigentlich schon längst nahegelegen, sie mit einzubeziehen. Meist dürfen sie aber nur die neue Typografie eines gedruckten Blatts oder deren neu!-neu!-neu!en Onlineauftritt gut finden. Read the rest of this entry »

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Verfasst von - 13. August 2013 in Blogs, Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0

 

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Transparente Klarsichtfolie

In einem ZEITonline-Gespräch mit Frank Schirrmacher und Giovanni Di Lorenzo stellt Katrin Göring-Eckardt über eine vermeintliche Diktatur der Transparenz fest:

Der neue Fraktionsvorsitzende der Piraten in Schleswig-Holstein, Patrick Breyer, ist zum Beispiel nicht bereit, irgendetwas über seine Person preiszugeben.

Transparenz bedeutet also, jeder habe sich nackig zu machen?! Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 28. Mai 2012 in Kultur, Leben, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Bundesregierung: ACTA-Transparenz gefährdet Öffentliche Sicherheit

Da bin ich mal einen Tag nicht im Netz, und prompt passiert so was. Das geht gar nicht! Schlimm genug, dass eine bestimmte Sorte von Gesetzen sowieso bloß noch für das Bundesverfassungsgericht geschrieben wird, statt sie einfach sorgfältig verfassungsgetreu zu beraten. Ich frage mich, was die eigentlich da in Berlin überhaupt noch machen – außer vor sich hin zu oszillieren und irgendwelchen Lobbies zu Gefallen zu sein. Wenn ihr ein paar Euro erübrigen könnt, spendet sie bitte für Mathias Schindlers wichtige Aktion.

 
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Verfasst von - 18. März 2012 in Europa, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Heute gestartet: „Frag den Staat“

FragDenStaat.de ist ein Projekt der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., mit dem jede(r) Anfragen nach den Informationsgesetzen (Informationsfreiheitsgesetz des Bundes, Umweltinformationsgesetz und Verbraucherinformationsgesetz) einfacher stellen kann. Fragen und Antworten werden transparent auf dieser Seite dokumentiert. Ziel ist es

  • den BesucherInnen das Stellen eines Antrags zu erleichtern;
  • Anfragen und Antworten öffentlich zu dokumentieren;
  • positive wie negative Antwortpraxis einzelner Behörden transparent zu machen;
  • durch die transparente Abbildung des Anfrage- und Antwortprozesses das Thema Informationsfreiheit insgesamt zu stärken. Read the rest of this entry »
 
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Verfasst von - 1. August 2011 in Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Studie zum Übergang von der Selbstregulierung zur Zensur im Internet

Crossposting von Kirstens und Marines vasistas?

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Die europäische Netzwerk für Bürgerrechte im digitalen Zeitalter, European Digital Rights (EDRi), hat eine interessante Studie zum Thema Netzneutralität und Netz-Regulierung veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Von der ‚Selbstregulierung‘ zur Zensur durch Unternehmen“ (The slide from “self-regulation” to corporate censorship). In der Einführung heißt es:

Die größten und am weitesten entwickelten Internetwirtschaften, einschließlich der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten, befinden sich gerade in dem Prozess, eine entscheidende und unumkehrbare Wahl bezüglich der Offenheit, Demokratie, Transparenz und Innovation im Internet zu treffen. Es wird entschieden, ob es Internet-Intermediären (Zugangsanbietern, Webhosting-Anbietern etc.) erlaubt sein soll, für eigene Zwecke den Internetverkehr zu manipulieren oder die eigenen Kunden zu überwachen und sie für diverse Aktivitäten zu bestrafen, um bestimmte politische Ziele zu erreichen. Diese Entscheidung wird ohne jegliche demokratische Prozesse oder eine Analyse über die Auswirkungen getroffen.

Hier geht es zur kompletten Studie (pdf EN).

 
 

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Blogger und Werbung: Geht das?

Anfragen, etwas zu besprechen oder für etwas zu werben, bekam ich schon häufiger. Meist sind sie gleich in den Papierkorb geflogen, vor allem, wenn sie mit dem Blog aber auch gar nichts zu tun hatten und/oder nach dem Muster „Wir haben da was ganz tolles Neues, das müssen Sie …“ gestrickt waren. Nö. Muß ich nicht.

Ich finde es problematisch für die Glaubwürdigkeit eines Bloggers, wenn er Produkte bespricht. Ebenso kann es dem Unternehmen schaden, für das doch eigentlich geworben werden soll. Dazu haben Robert Basic (2), Patrick Breitenbach und Bastian Scherbeck ein paar kluge Sachen gesagt. Jedenfalls kam das für mich eher nicht in Frage, ganz ausschliessen wollte ich es aber auch nicht – sofern die Spielregeln stimmen, was zunächst immer heisst: Der Leser soll nachvollziehen können, was da passiert und warum der Blogger sich darauf einlässt. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 21. November 2010 in Geniessen, Marketing

 

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