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Schlagwort-Archive: verleger

#LSR · Google macht Ernst

Aus Mountain View kam heute ein Rundschreiben, das wohl keine andere Lesart zulässt. (Ergänzungen »)
 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie auf diesem Wege über eine kleine, aber wichtige Veränderung unseres Dienstes Google News informieren. Read the rest of this entry »

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31 Kommentare

Verfasst von - 21. Juni 2013 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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#LSR: Wer hat uns verraten?

Ich bin schrecklich enttäuscht und wütend und ratlos. Fast drei lange Jahre haben viele kluge, engagierte Menschen sich gegen das Leistungsschutzrecht gewandt, viel Zeit und Nerven und immer noch einmal Erklären in ihren Protest investiert. Damit eine einstmals kämpferische Partei im letzten Moment ohne Not alles umschmeißt und die jahrelangen Bemühungen mal eben scheitern lässt. Jetzt weiß ich definitiv, dass die BILD wichtiger ist als der Wähler. Ich fühle mich verarscht und betrogen. Und ich habe tiefes Mitgefühl mit denen, die sich innerhalb ihrer Parteien lang gemacht haben gegen diesen Schwachsinn und jetzt noch viel dümmer dastehen als ich. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 22. März 2013 in Blogs, Kultur, Medien, Politik, Web 2.0

 

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#LSR: Kleiner Kommentar zur Whitelist

+++ wird ergänzt +++
Die von @egghat am Donnerstag begonnene Whitelist der Zeitungen/Magazine, die es im Print und Online gibt, hat sich noch nicht bemerkenswert gefüllt. Vor allem fällt auf: Die Verlage, die ein Leistungsschutzrecht gefordert haben bzw. unterstützen, sind leicht zu finden. Bei den Ablehnenden ist es schwieriger.

Das kann zwei Gründe haben: Naheliegend wäre, dass man sich lieber alle Optionen offenhält. Nicht ganz so offensichtlich ist die Tatsache, dass die Belegschaft von der Redaktion bis zur Geschäftsführung uneinig ist. Gestern habe ich kurz mit einer Bekannten gesprochen, die bei einer großen Regionalzeitung arbeitet. Sie erzählte, das Klima sei gerade nicht sehr angenehm, weil Kollegen, sie seit Langem gut zusammenarbeiten, sich über das LSR in die Haare gerieten oder schlicht weigerten, „so einen Schwachsinn zu verkaufen“. Anscheinend ist dort auch die Führungsetage nicht restlos mit der Konzernpolitik einverstanden. Die einfachen Redakteure haben Angst um ihre Arbeitsplätze, wenn die Umsätze noch weiter zurückgehen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 1. September 2012 in Kultur, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Kabinett hat LSR beschlossen

Na bravo. Hoffen wir, dass es im Parlament zerpflückt wird, zumal nach den Zahlen, die TRG geliefert hat.

 
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Verfasst von - 29. August 2012 in Kaffeesatz, Kultur, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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LSR: Mit dem Kopf durch die Wand

Was hat es gerauscht, gescheppert und getobt, als das böse Wort publik wurde: Leistungsschutzrecht. Stoßrichtung und Feind standen fest, gegen Google soll es gehen, hoiotoho! Haltet den Datendieb, hieß es, zahlen soll er für die teuren Qualitätsinhalte, die er uns wegnimmt und in pures Gold verwandelt.

Die Presseverlage beauftragten überschaubar bezahlte, aber immerhin Fachleute, die an den Websites der Online-Ausgaben so lange herumschraubten, bis Googles Algorithmen kaum noch eine Chance hatten, auch nur ein Fitzelchen des Katzwinkler Polizeiberichts zu übersehen. Solchermaßen SEO-gestählt, zogen die Verleger in die Lobby-Schlacht, um den Beweis für die unabdingbare politische Notwendigkeit ihrer Erfindung zu erbringen; immer in vorderster Reihe der wackere Christoph Keese. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 20. Juni 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Leistungsschutzrecht: Habt euch doch nicht so!

Du meine Güte, so ein Theater um so ein blödes Gesetz, das noch nicht mal eins ist. Was regt ihr euch denn so auf? Früher haben wir auch kein Internet gehabt, da mussten wir für die Schülerzeitung eben alles ausschneiden und zusammenkleben und kopieren, und wenn es blöd lief, hat der Direx gesagt, das geht so nicht, und die Ausgabe beschlagnahmt.

Diese ganze Information wird doch dermaßen überbewertet, oder wollt ihr mir mal sagen, wozu jeder Hinz und Kunz unbedingt ein Blog braucht? Was wichtig ist, können wir ebenso gut im Radio hören, da gibt es so viele Sender, die kriegt man ja gar nicht alle durch. Und Fernsehen ist auch nicht zu verachten. Schön, manchmal jubeln die uns da was unter, was so gar nicht passiert ist, aber war ja bloß Fußball. Read the rest of this entry »

 

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Leistungsschutzrecht – die Lizenz zum Geld drucken?

Abwarten. Nachdem es in immerhin über drei Jahren keinen Gesetzesentwurf gab und die Unterstützung für ein so, Verzeihung, schwachsinniges Gesetz demnach so überwältigend nicht gewesen sein kann, lehne ich mich erst mal einigermaßen entspannt zurück und warte mit dem Aufregen, bis ein Entwurf vorliegt. Damit bin ich ja nicht alleine, und er wird in Windeseile auf Herz und Nieren geprüft werden. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 4. Juni 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Auf ein Wort mit Roslyn Piller · Eine Homestory

Bereits auf der Fahrt durch die liebliche Landschaft Cornwalls wird uns klar: Wer hier leben darf, hat es geschafft. Sanfte Hügel, blühende Hecken, Grün, soweit das Auge reicht. Da taucht auch schon hinter einer Biegung das schlossartige Anwesen des berühmten Schriftstellers auf; wie ein von einer langen Mauer eingefasstes Juwel liegt es vor uns in der Mittagssonne.

Als wir uns im Pförtnerhäuschen an dem alten, schmiedeeisernen Tor anmelden, können wir die lange, baumbestandene Allee sehen, die wir gleich entlang fahren werden, das Haus selbst bleibt von hier aus den Blicken verborgen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 8. April 2012 in Glosse, Kultur, Medien

 

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Lex Google, vulgo Leistungsschutzrecht

Nun haben also die Verleger mit Hilfe bemerkenswert wirtschaftsunkundiger Politiker bekommen, was sie wollten. Eine der Lehren aus diesem Koalitionsbeschluss lautet: Etwas kann noch so falsch sein; wenn man nur oft und laut genug wiederholt, es sei etwas Tolles, ist es irgendwann toll. Leider ist nicht bekannt, wie viele der Presse-Lobbyisten an der Vereinbarung mitgeschrieben haben; jedenfalls haben sie einen guten Job gemacht. Die Verlage hätten einfachere Möglichkeiten gehabt, wäre es darum gegangen, Suchmaschinen auszusperren. Aber es geht um Googles Geld. Immerhin haben wir jetzt die einmalige Chance, zu beobachten, wann ihnen klar wird, dass sie am deutlich kürzeren Hebel sitzen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 5. März 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Die Verleger bekommen das ersehnte Leistungsschutzrecht

Zu den Links »

Mehr als die dpa-Meldung gibt es noch nicht (PDF, s. 4; via). Update: Pressemitteilung des BDZV.

Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren,
sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet
ein Entgelt an die Verlage zahlen. Damit werden die Presseverlage an den Gewinnen
gewerblicher Internet-Dienste beteiligt, die diese – mit der bisher unentgeltlichen – Nutzung
der Verlagserzeugnisse erzielen. [..] Die private Nutzung von Presseerzeugnissen im Internet wird nicht vergütungspflichtig, normale User werden also nicht betroffen sein. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 4. März 2012 in Blogs, Journalismus, Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Urheber ohne Recht

Damit eines von vornherein klar ist: Das sogenannte Urheberrecht ist alles, nur kein Recht für Urheber. Wer das noch nicht bemerkt hat, möge bitte hier nachlesen, und es gibt viele weitere hässliche Beispiele. Die Einzigen, denen durchsetzungsfähige Rechte zustehen, sind die Verwerter. Oh, nicht, dass Autoren keine Möglichkeiten hätten, im Klageweg zu bestehen. Nur dauert das ewig lange und kostet mehr Zeit und Geld, als die meisten Autoren sich leisten können. Dem stehen schlag- und finanzkräftige Rechtsabteilungen gegenüber, die nichts anderes tun, als vor Gericht für die Verleger zu siegen. Manche Anwälte verdienen auch gerne ein kleines Zubrot mit dem Auffinden und Abmahnen aus Unkenntnis falsch verwendeter Zitate oder Fotos. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 22. Februar 2012 in Medien, Netzpolitik, Politik, Web 2.0

 

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Erinnert sich noch jemand an Glaubwürdigkeit?

Früher hieß das mal „vertrauenswürdig“. Wenn bestimmte Personen oder Medien etwas bekannt gaben, war es zwar womöglich subjektiv gefärbt, aber man wußte, was davon zu halten war. Wenn derzeit etwas über Politik, Banken oder Libyen, über Apps, ein Leistungsschutzrecht oder Google+ verlautbart, ist eher Ungläubigkeit angebracht. Und es wird immer schlimmer.

Hat es damit zu tun, daß die Politik in Wirklichkeit von der Deutschen Bank, Branchenlobbies und Medienkonzernen gemacht wird? Und daß die Politiker nur so tun, als wären sie Volkes Vertreter? Read the rest of this entry »

 
 

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Ein Bäckermeister, Verleger, Autoren und das Leistungsschutzrecht

Seit Mai 2009 fordern deutsche Verleger für ihre Erzeugnisse ein Leistungsschutzrecht per Gesetz. Es soll Suchmaschinen und gewerbliche Nutzer verpflichten, für die verlinkten Textschnipsel Gebühren zu zahlen. Eine widersinnige Forderung, deren tatsächlichen Inhalt überdies noch niemand im Wortlaut gesehen hat.

Fangen wir mit etwas an, das jeder kennt: mit einer Bäckerei. Wenn die Backwaren gut sind, essen die Leute sie gern. Der Bäcker verkauft also viel, kann Gesellen einstellen und Lehrlinge ausbilden. Der eine oder andere von ihnen erfindet vielleicht ein besonders gutes neues Backwerk, das die Bäckerei noch bekannter macht. Weil der Meister schlau ist, behandelt und bezahlt er seine Angestellten gut, und alle sind zufrieden. Die vielen Großbäckereien können ihm nichts anhaben, da seine Leckereien unverwechselbar und keine Massenware sind.

Mit den Zeitungen ist es ebenso. Read the rest of this entry »

 

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IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht

IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht

Wie viele Andere habe ich etwas gegen die Einführung eines Leistungsschutzrechts; nach diversen Beiträgen hier ist das ja bekannt.
Heute haben Till Kreutzer, John Weitzmann und Philipp Otto ihr Projekt IGEL aus der Taufe gehoben. Bei Ulrike Langer gibt es ein kurzes Interview mit Till Kreutzer:

Die meisten Betroffenen oder potenziell Betroffenen sind sich noch überhaupt nicht bewusst, was da auf sie zukommt. Bislang war das ganze – auch wegen der Komplexität der Thematik – eine reine Fachdebatte. Wir wollen nun eine breit angelegte Diskussion anregen, indem wir über das Leistungsschutzrecht so informieren, dass jeder verstehen kann, worum es dabei geht. Read the rest of this entry »

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 13. Dezember 2010 in Blogs, Journalismus, Medien, Web 2.0

 

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So geht Qualitätsjournalismus

So geht das also.

Futurezone wird platt gemacht. Damit der Betreiber ORF durch einen Kuhhandel mehr Werbegelder einnehmen darf.
Futurezone ist neben Heise das einzige große deutschsprachige Onlinemedium, das sich tagesaktuell mit der europäischen Netzpolitik beschäftigt, und oft das schnellere von Beiden. In einer Zeit, in der es zunehmend um Politik im Zusammenhang mit dem WWW geht, ist das eine kurzsichtige und äußerst fragwürdige Entscheidung*.  Read the rest of this entry »

 

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