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Diese Seiten unterstützen das Leistungsschutzrecht

Mathias sagt in den Kommentaren: „Es ist meines Erachtens irrelevant, ob ein Verlag ein LSR unterstützt hat oder nicht, es sollte entscheidend sein, ob er das ihm vom Bundestag zugesprochene Leistungsschutzrecht gedenkt einzusetzen, wenn das Gesetz in Kraft tritt.“ Ja. Mehr darüber bei Robert Basic. Und die Kritik an Roberts Fragen. 28.3.: Karsten hat auf Lousypennies eine Liste zusammengestellt. Read the rest of this entry »

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Wir basteln uns eine Zeitung

Neineinein, keine Angst, das ist gar nicht so schwer. Das macht sogar Spaß und ist richtig spannend. Das mit dem spannend sagt auch der Malte Hinz von der Westfälischen Rundschau, der muss das als Exbetriebsrat und Chefredakteur schließlich wissen.

Also, erst mal entlassen wir alle. Daraus machen wir eine schicke Überraschung, so, wie der Herr Nienhaus das gemacht hat. Weil, sonst merken ja die anderen Medien, dass bei uns gerade was ganz Tolles, Wegweisendes passiert, und das sollen die ja noch nicht. Wir selbst haben natürlich schon längst alles geplant und können jetzt ein zukunftsfähiges Konzept präsentieren. Der Name ist gut eingeführt, wären wir ja blöde, wenn wir den änderten. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 26. Januar 2013 in Journalismus, Kultur, Marketing, Medien

 

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Internet wirft US-Zeitungswerbung 50 Jahre zurück

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Fand ich sehr interessant (Update: das hier auch). Mehr Statistiken gibt’s bei Statista. (CC BY-ND)

 
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Verfasst von - 18. September 2012 in Journalismus, Marketing, Medien, Web 2.0

 

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Unternehmerjournalismus und die Kuh auf dem Eis

Im Feuilleton der NZZ schreiben Kate Nacy und Stephan Russ-Mohl heute¹, der neue Journalist solle über unternehmerische Fähigkeiten verfügen. „Dies fordern einige Avantgardisten. US-Institute entwickeln entsprechende Ideen.“

Nee, Leute, bitte nicht schon wieder. Erstens ist die Idee nicht mehr neu, so neu schon gar nicht. Zweitens hört sich Entrepreneurial Journalism an wie PR-Sprech vom Allerschlimmsten. Und drittens ist das Thema bis auf die Felgen durchgekaut. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 18. Juli 2012 in Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0, Welt

 

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Flattr kommt einfach nicht in Schwung

„Ausgeflattrt: Nur was für Amateure – oder Großverdiener“ nennt Thomas Wiegold seine Ankündigung, flattr nicht weiter nutzen zu wollen. Dafür macht er vor allem die hohen Abzüge sowie den Aufwand bei der Steuererklärung verantwortlich. Leider hat er recht. Leider wird flattr nicht so genutzt, wie es wünschenswert wäre. Tim Pritlove, Udo Vetter und Stefan Niggemeier sind Ausreißer, die die Regel bestätigen.

Die Infrastruktur besteht, nur müsste sie von mehr Teilnehmern genutzt werden. Das „Umlaufvermögen“ würde größer, mehr Kreative hätten höhere Einnahmen. Und die Rechnung stimmte. Wir halten fest: Grundsätzlich sind nur Wenige nicht bereit, für Inhalte zu zahlen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 28. Dezember 2011 in Blogs, Medien, Micropayment, Web 2.0

 

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Ein Bäckermeister, Verleger, Autoren und das Leistungsschutzrecht

Seit Mai 2009 fordern deutsche Verleger für ihre Erzeugnisse ein Leistungsschutzrecht per Gesetz. Es soll Suchmaschinen und gewerbliche Nutzer verpflichten, für die verlinkten Textschnipsel Gebühren zu zahlen. Eine widersinnige Forderung, deren tatsächlichen Inhalt überdies noch niemand im Wortlaut gesehen hat.

Fangen wir mit etwas an, das jeder kennt: mit einer Bäckerei. Wenn die Backwaren gut sind, essen die Leute sie gern. Der Bäcker verkauft also viel, kann Gesellen einstellen und Lehrlinge ausbilden. Der eine oder andere von ihnen erfindet vielleicht ein besonders gutes neues Backwerk, das die Bäckerei noch bekannter macht. Weil der Meister schlau ist, behandelt und bezahlt er seine Angestellten gut, und alle sind zufrieden. Die vielen Großbäckereien können ihm nichts anhaben, da seine Leckereien unverwechselbar und keine Massenware sind.

Mit den Zeitungen ist es ebenso. Read the rest of this entry »

 

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Eine verbreitete Praxis

Selbstverständlich gibt es immer etwas Wichtigeres als das, womit man sich gerade beschäftigt. Den folgenden beiden Kommentaren ist jedoch zu entnehmen, daß es bei Copygate nicht um einen Sack Reis geht:

In seinem sehr lesenswerten Beitrag Das Wissenschaftsplagiat schreibt Thomas Stadler, die Vorgänge um zu Guttenberg wären in der Lage,

das gesamte Prüfungswesen der deutschen Hochschulen in eine Legitimationskrise [zu] stürzen, Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 20. Februar 2011 in Journalismus, Kultur, Medien, Web 2.0

 

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Blickwinkel

Der Guardian berichtet anläßlich der neuen Wikileaks-Papiere über Politik. Die Times berichtet über Politik. Le Monde und El País beschäftigen sich überwiegend mit, richtig: Politik.

Der Spiegel? Erzählt Anekdötchen. Du meine Güte.

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Verfasst von - 29. November 2010 in Journalismus, Medien, Politik, Web 2.0

 

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Liebe Online-Presse.

Ich wollte schon länger mal ein Lob loswerden, daß ihr das alle ganz ganz toll macht. Na ja, fast alle. Für die, die’s noch nicht so ‚raus haben, schreib ich einfach mal ein paar Tipps auf.

  1. Nur Qualitätsinhalte aus der Holzzeitung übernehmen. Extra für Online produzieren kostet nur.
  2. Das kann ein Volo besorgen, die paar Handgriffe macht der nebenbei. Nur keine hochbezahlten Redakteure dafür vergeuden.
  3. Recherche? Wie, Recherche? Für’s Internet?! Gibt doch dpa. Read the rest of this entry »
 
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Verfasst von - 26. April 2010 in Glosse, Journalismus, Medien, Web 2.0

 

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Regionalzeitung im Internet

Gerade habe ich mich mal wieder gewundert. In der Seitenleiste meines Blogs hätte ich ja gern auch den RSS-Feed meiner regionalen Zeitung gehabt, des Trierischen Volksfreundes – aber Fehlanzeige.

Dem deutschen Qualitätsjournalismus geht es bekanntlich so entsetzlich schlecht, daß die Verlage gerade eine gewaltige Lobby ins Feld führen, um eine eigene Gesetzgebung zu erreichen.
Da ist es mehr als erstaunlich, daß es ein Blatt mit einem sehr grossen Verbreitungsgebiet in einem Flächenland nicht fertig kriegt, gesonderte RSS-Feeds für die in der Fläche verstreuten Verbandsgemeinden anzubieten.  Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 6. März 2010 in Blogs, Journalismus, Medien, Web 2.0

 

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